


Schritt für Schritt
beWEGen
Jeder Kilometer zählt
1'305 Kilometer für Janik & die Stiftung visoparents.
Von Oktober 2025 bis September 2026 bin ich insgesamt 1'305 Kilometer zu Fuss gegangen:
455 km durch die Schweiz, 425 km durch Frankreich, 425 km durch Spanien.
Damit habe ich mein ursprüngliches Ziel von 600 bis 1'200 Kilometern übertroffen.
Am 30.09.2026 wurde mein Weg auf dem Camino de Invierno völlig unerwartet unterbrochen. Mein geliebter Sohn Janik ist im Alter von 16 Jahren verstorben. Ich brach meine Pilgerreise sofort ab und kehrte am folgenden Tag in die Schweiz zurück.
Mein Weg ist damit nicht zu Ende. Santiago de Compostela und Finisterre bleiben mein Ziel.
Wann ich den Camino fortsetze, ist heute noch offen.
Schritt für Schritt beWEGen geht weiter – im Andenken an Janik.
Aktuelle Blogbeiträge
Spenden
Schritt für Schritt beWEGen geht weiter – im Andenken an Janik
50 % der Spenden gehen weiterhin an die Stiftung visoparents, deren Tagesschule Janik besucht hat.
50 % unterstützen mich und meinen zukünftigen Weg auf dem Camino.
Ich möchte Santiago de Compostela und Finisterre eines Tages erreichen. Wann ich meinen Weg fortsetze, ist noch offen.
Von Herzen danke ich allen, die Janik, die Stiftung visoparents und meinen Weg unterstützen.


Meine Geschichte
Was aus meinem Weg geworden ist
Was im Oktober 2025 mit den ersten Pilgeretappen begann, wurde zu einem Weg von insgesamt 1'305 Kilometern durch die Schweiz, Frankreich und Spanien.
Mein ursprüngliches Ziel lag zwischen 600 und 1'200 Kilometern. Am Ende waren es 455 Kilometer in der Schweiz, 425 Kilometer in Frankreich und 425 Kilometer in Spanien.
Am 30.09.2026 veränderte sich alles. Während ich auf dem Camino de Invierno unterwegs war, verstarb mein geliebter Sohn Janik völlig unerwartet im Alter von 16 Jahren. Meine Pilgerreise endete an diesem Tag früher und anders, als ich es geplant hatte. Doch mein Weg ist nicht zu Ende.
Santiago de Compostela und Finisterre bleiben mein Ziel. Wann ich weitergehe, lasse ich bewusst offen.
„Schritt für Schritt beWEGen“ geht weiter – im Andenken an Janik und zugunsten der Stiftung visoparents.
Wie alles begann – Oktober 2025
Bei meinen ersten 3 Pilger-Etappen im Oktober 2025, kam mir eine Idee, die mich nicht mehr loslässt: Was wäre, wenn jeder Kilometer, den ich zu Fuss gehe, Gutes bewirkt?
Ich werde in den nächsten Monaten Schritt für Schritt durch die Schweiz wandern – immer dann, wenn ich Zeit habe. Anschliessend gehe ich weiter nach Frankreich und Spanien auf eine Pilgerreise, die für mich schon lange ein Herzenswunsch ist.
Insgesamt werden das zwischen 600 und 1’200 Kilometer sein.
Warum ich das mache
Diese Pilgerreise ist für mich weit mehr als eine körperliche Herausforderung.
Diese Reise ist meine bewusste Auszeit vom herausfordernden Alltag als Mutter meines behinderten Kindes Janik – Zeit zum Innehalten, Kraftschöpfen und Sortieren.
Ich lebe oft in Verantwortung, teilweise ohne Pause, mit viel Organisation und Sorge – manchmal jeden Tag neu.
Im Gehen finde ich einen Raum, in dem ich langsamer werde, atmen kann und wieder bei mir ankomme. Die Stille des Weges hilft mir, Gedanken zu ordnen und neue Kraft zu schöpfen.
Gleichzeitig gehe ich diesen Weg, um etwas zurückzugeben: Dankbarkeit für die Kraft, die mich trägt, Hoffnung für meinen weiteren Weg und Vertrauen in das, was mich begleitet, sowie Dankbarkeit für die Unterstützung, die wir erfahren dürfen, und Hoffnung für andere Familien, die ähnliche Wege gehen – Schritt für Schritt.
Diese Pilgerreise schenkt mir Abstand vom Funktionieren und Raum zum Atmen. Sie lässt mich wieder bei mir ankommen und erinnert mich daran, dass ich nicht alles tragen muss – und dass auch im Gehen etwas Heilsames liegt.
Im Gehen lege ich ab, was schwer ist, und bringe das mit, was mich bewegt. Diese Reise ist mein Dank, mein Gebet und mein Vertrauen – für mein Kind, für unseren Weg und für die Kraft, die grösser ist als ich.














