Pilgerbericht Wattenwil-Schwarzenburg
- Elsbeth Kirchhofer
- 29. März
- 1 Min. Lesezeit
29.03.2026 / gemäss Reiseführer 21km 5h 50min 700m rauf und 500m runter
Der Tag begann in Wattenwil unter einem mehrheitlich bedeckten Himmel. Es blieb trocken, doch die Spuren des gestrigen Schneefalls – der bis in die Morgenstunden angehalten hatte – waren unübersehbar. Der Boden war stellenweise rutschig, matschig, unberechenbar. Jeder Schritt verlangte Aufmerksamkeit.
Über Burgstein führte mich der Weg nach Riggisberg. Die Landschaft wirkte ruhig, fast zurückhaltend. Ab und zu brach die Sonne kurz durch die Wolken und schenkte der Szenerie für einen Moment Wärme und Licht.
Weiter ging es über Mättewil bis nach Rüeggisberg.
Das stetige Auf und Ab forderte Kraft – nicht dramatisch, allerdings konstant. Der nasse Untergrund machte das Gehen anspruchsvoller, als es die Kilometer vermuten liessen.
Über Helgisried-Rohrbach erreichte ich schliesslich die Postautostation Bühlstutz. Ich entschied mich, für rund fünf Kilometer bis Mamishaus, Schönentannen das Postauto zu nehmen. Keine Kapitulation – sondern eine bewusste Einteilung meiner Kräfte.
Ab dort ging es wieder zu Fuss weiter bis zur Unterkunft in Schwarzenburg.
Die letzten Schritte des Tages fühlten sich ruhig an. Zufrieden. Angekommen.
Am Ende standen knapp 18 Kilometer auf meiner Uhr.
Kein spektakulärer Tag – und doch einer, der zeigt, wie sehr äussere Bedingungen das Gehen prägen können.
Bedeckter Himmel. Rutschiger Boden. Kurze Sonnenfenster.
Und mittendrin: der eigene Rhythmus.








































































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