Pilgerbericht - zurück an die Grenze und noch weiter
- Elsbeth Kirchhofer
- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
13.05.2026
Heute begann der nächste Abschnitt meiner Pilgerreise.
Von Genf aus ging es zuerst mit dem Bus, dann mit dem Tram und schliesslich nochmals mit dem Bus bis nach Charrot – genau an den Ort, an dem meine Reise vor einem Monat im April geendet hatte.
Ein besonderer Moment. Wieder dort zu stehen. Nicht am Anfang – sondern mitten auf dem Weg.
Von der Grenze aus führte mich der Jakobsweg weiter nach Frankreich, über Collonges-sous-Salève, Archamps, Saint-Julien-en-Genevois, Neydens, Beaumont und Présilly bis zum Col du Mont-Sion.
Die Landschaft veränderte sich spürbar. Frankreich fühlt sich anders an. Die Dörfer, die Häuser, die Atmosphäre unterwegs – und gleichzeitig bleibt das Grundgefühl des Pilgerns dasselbe: Schritt für Schritt vorwärts.
Nach über 16 Kilometern entschied ich mich spontan, aus Sicherheitsgründen bereits beim Col du Mont-Sion nach einer Unterkunft zu suchen.
Für eine erste Etappe nach längerer Pause war das mehr als genug, finde ich. Der Körper muss sich erst wieder an das tägliche Gehen gewöhnen – und vernünftige Entscheidungen gehören genauso zum Pilgern wie Durchhaltewillen.
So endete der erste Tag auf französischem Boden früher als ursprünglich geplant – allerdings genau richtig.
Der Weg nach Santiago hat wieder begonnen. 🤍


























































































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