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Pilgerbericht Tence - Araules

  • Elsbeth Kirchhofer
  • 30. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

30.05.2016

Heute führte mich der Jakobsweg von Tence über Joux. Noch vor dem Ortsschild von Les Gouttes zweigte der Weg links auf einen Feldweg ab.

Weiter ging es vorbei an den Weilern Pouzols, Les Moulins und Les Augiers. Danach führte der Weg am Croix de Couvet vorbei bis nach Saint-Jeures.

Saint-Jeures hat einige sehenswerte Orte zu bieten. Besonders gefallen haben mir die Église Saint-Georges, der Jakobsbrunnen und die Marienstatue. Der Jakobsweg führt zudem direkt am Kriegsdenkmal für die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs vorbei.

Die Hügel, die ich seit Tagen immer wieder sehe, sind übrigens längst erloschene Vulkane. Direkt südlich erhebt sich der 1209 Meter hohe Suc du Mounier und etwas weiter östlich der 1388 Meter hohe Pic du Lizieux.

Weiter führte mich der Weg vorbei am Weiler La Rochette. Kurze Zeit später bot sich ein faszinierender Blick auf Araules und die umliegende Landschaft.


Etwa 15 Minuten später kam ich am Klärwerk von Araules vorbei. Wie es dort gerochen hat, erspare ich euch lieber. 😊

Araules liegt zwischen den beiden Vulkankegeln Suc du Besset im Süden und Le Clarel im Nordwesten. Besonders beeindruckt hat mich die grosse Pfarrkirche Notre-Dame.

Heute übernachte ich im Café des Sucs.


Das Wetter war erneut sonnig, wie schon die letzten Tage. Dank der höheren Lage waren die Temperaturen jedoch deutlich angenehmer. Trotzdem ging es auch heute wieder mehrfach auf und ab. Am Ende standen etwas mehr als 13 Kilometer und erneut über 400 Höhenmeter auf meiner Uhr.


Über die schattigen Waldabschnitte war ich auch heute sehr froh. Etwa auf halber Strecke machte ich rund eine Stunde Pause am Waldrand im Schatten. Schuhe aus, etwas essen, trinken und einfach kurz durchatmen.


Und etwas hat sich heute ebenfalls verändert:

Ich war wieder motivierter unterwegs.


Es gibt auf dem Jakobsweg Tage, an denen die Kilometer leicht fallen, und andere, an denen jeder Schritt etwas mehr Überwindung kostet. Heute gehörte glücklicherweise wieder zur ersten Kategorie.


Nun freue ich mich auf den Abend im Café des Sucs und auf alles, was die nächsten Etappen noch bereithalten. 🤍


 
 
 

1 Kommentar


christine.vonarburg
01. Juni

Da kann ich mitfühlen, liebe Elisabeth, witer so.

Bon camino. Christine aus Luzern

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