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Pilgerbericht / Ostabat-Asme - Saint-Jean-Pied-de-Port

  • Elsbeth Kirchhofer
  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

10.06.2026

Heute stand meine letzte Pilgeretappe in Frankreich auf dem Programm.

Von Ostabat-Asme führte mich der Weg zunächst zum Abzweig Larceveau, weiter zur Croix de Galzetaburu, nach Gamarthe, Larralde Borda, Bussunarits, Saint-Jean-le-Vieux und La Magdeleine, bevor ich schliesslich Saint-Jean-Pied-de-Port erreichte.

Der Tag begann wechselhaft.


Gleich zweimal musste ich Regenhose, Regenjacke und die Regenhülle für den Rucksack montieren. Dazwischen blieb es meist bedeckt, nur gelegentlich zeigte sich die Sonne für kurze Momente.


Trotz des unsicheren Wetters war die Landschaft wunderschön. Die sanften Hügel des Baskenlandes begleiteten mich bis zum Schluss und boten noch einmal viele schöne Ausblicke.


Am Ende standen rund 25 Kilometer und etwas mehr als 400 Höhenmeter auf meiner Uhr.


Eine würdige letzte Etappe.


Mit jedem Schritt wurde mir bewusst, dass sich dieser Abschnitt meiner Pilgerreise langsam dem Ende zuneigt.


In Saint-Jean-Pied-de-Port angekommen, bezog ich mein heutiges Nachtlager.


Das Refuge liegt direkt bei den Stadtmauern und ist sehr einfach eingerichtet. Ich übernachte heute in einem Schlafsaal mit 16 Betten.


Ein besonderes Erlebnis zum Abschluss.


Nach vielen unterschiedlichen Unterkünften auf meinem Weg darf zum Schluss auch noch einmal echtes Pilgerfeeling mit grossem Schlafsaal dabei sein. 😊


Auch hier durfte ich meinen Flyer am Empfang abgeben, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Nach einer erfrischenden Dusche machte ich mich auf den Weg zur Aussichtsplattform oberhalb der Stadt.


Von dort bietet sich ein wunderschöner Blick über die Dächer von Saint-Jean-Pied-de-Port und die umliegenden Hügel.

Anschliessend druckte ich meine Zugtickets im Touristenbüro aus, kaufte noch einige Souvenirs und gönnte mir etwas zu essen.

Natürlich durfte auch ein letzter Bummel durch die historischen Gassen nicht fehlen.

Um 18.30 Uhr besuchte ich die Messe.


Ein ruhiger Moment zum Innehalten und Dankbarsein für all das, was ich auf dieser Reise erleben durfte.


Nun wird es langsam Zeit, die Lichter zu löschen.

Morgen geht es zurück in die Schweiz.


Mit vielen Erinnerungen im Gepäck.


Mit unzähligen Begegnungen im Herzen.


Mit Dankbarkeit für jeden einzelnen Schritt.


Und mit der Gewissheit, dass dieser Weg weit mehr war als eine Wanderung.


Merci Frankreich. 🤍


Bis zum nächsten Camino anfangs September.


 
 
 

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