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Pilgerbericht St-Genix-sur-Guiers - Les Abrets-en-Dauphiné

  • Elsbeth Kirchhofer
  • 19. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Mai

19.05.2026

Heute führte mich der Weg von Saint-Genix-sur-Guiers zuerst über einen rund 2.5 Kilometer langen, schnurgeraden Feldweg.

Einer dieser Abschnitte, bei denen man einfach Schritt für Schritt weitergeht und den Gedanken freien Lauf lässt.

Der erste kleine Weiler des Tages war Le Château, danach ging es weiter nach Les Riveaux.

Besonders schön war der Abschnitt durch den Laubwald Bois du Fayet. Nach den offenen Wegen tat der Schatten und die Ruhe des Waldes richtig gut.


Im Laufe des Tages folgten weitere kleine Weiler:


La Vigne, Le Nant, La Bruyère, Le Renard, Vérou und La Loue.

Mittags machte ich eine kleine Rast auf einem Bänkli – und genau dort ergab sich wieder eine dieser typischen Pilgerbegegnungen: Zwei ältere Pilgerinnen aus Stuttgart sassen bereits dort und machten mir Platz. Wir kamen sofort ins Gespräch und tauschten Erfahrungen, Wege und Geschichten aus.


Solche zufälligen Begegnungen gehören inzwischen fast genauso zum Jakobsweg wie die täglichen Kilometer.

Nach über 16 Kilometern erreichte ich schliesslich mein heutiges Etappenziel: Les Abrets-en-Dauphiné.


Ein ruhiger, schöner Pilgertag voller kleiner Dörfer, Waldwege und Begegnungen. 🤍

 
 
 

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