Pilgerbericht - Ruhetag in Freiburg
- Elsbeth Kirchhofer
- 31. März
- 1 Min. Lesezeit
31.03.2026
Heute kein Rucksack. Kein Kilometerzähler. Kein Aufbruch im Morgengrauen.
In Freiburg durfte ich ausschlafen – bis kurz vor 10 Uhr. Nach den intensiven letzten Tagen fühlte sich das wie purer Luxus an. Und zeitgleich ein weiser Entscheid, es schneite immer wieder leicht.
Der Vormittag war unspektakulär – und genau das tat gut. Wäsche waschen. Ordnung schaffen. Die Reste vom Abendessen des Vortages aufkochen. Kleine, einfache Handgriffe, die erden.
Ich nutzte die Zeit, um Instagram einzurichten und vorzubereiten – ein weiterer Schritt, mein Projekt sichtbar zu machen. Danach führte ich mein Tagebuch nach. Die Erlebnisse der letzten Tage noch einmal durchzugehen, liess vieles nachklingen. Manches wirkt beim Schreiben intensiver als im Moment selbst.
Am Empfang bezahlte ich meine Übernachtungen – und blieb länger als geplant. Es entstand ein interessantes Gespräch. Diese spontanen Begegnungen sind es, die dem Pilgern eine zusätzliche Tiefe geben.
Später streifte ich noch etwas durch die Stadt, machte ein paar Fotos und liess die besondere Atmosphäre von Freiburg auf mich wirken – diese Mischung aus Geschichte, Brücken, Höhenunterschieden und Sprachen.
Ein praktischer Punkt stand ebenfalls an: die Suche nach zwei speziellen Medikamenten. Eines kann ich morgen früh abholen, das andere wird von zuhause nach Romont geschickt, wo ich am Donnerstag sein werde. Auch das gehört dazu – Planung, Organisation, Lösungen finden.
Am Abend gönnte ich mir etwas Besonderes im My Yaki. So etwas hatte ich noch nie gegessen – und es war mega! Ein kleines Festessen zum Ruhetag.
Gegen 22.30 Uhr wird Bettruhe Zeit sein.
Kein spektakulärer Tag.
Und doch ein wichtiger.
Ruhetage sind keine Pause vom Weg –
sie sind Teil davon. 🤍




































































Kommentare