Pilgerbericht Romont - Moudon
- Elsbeth Kirchhofer
- 3. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
03.04.2026 / gemäss Reiseführer 15km 3h 35min 170m rauf und 440m runter
Heute verabschiedete ich mich von Romont und machte mich auf den Weg Richtung Billens und weiter nach Hennens.
Auf einem schönen Kretenweg überschritt ich die Kantonsgrenze zwischen Freiburg und Waadt – ein stiller Moment, der sich grösser anfühlte, als er auf der Karte aussieht. Ein weiterer Abschnitt, ein neuer Kanton, derselbe Weg.
Danach führte mich der Pfad hinab nach Lovatens und Curtilles, bevor ich schliesslich dem Uferweg der Broye entlang nach Moudon folgte.
Das Wasser, das Licht, die Ruhe – ein sehr stimmiger Abschluss der Etappe.
Das Wetter zeigte sich heute von seiner besten Seite: fast durchgehend sonnig. Wärme auf der Haut, Weite im Blick – solche Tage tragen einen.
Was allerdings bleibt: Auch diese Etappe verlief – von ein paar schönen Ausnahmen abgesehen – wieder viel entlang von Strassen. Das gleichmässige Gehen auf Asphalt fordert anders als Naturwege. Weniger romantisch, mehr Realität.
Und noch etwas wurde mir heute – wie schon an den Tagen zuvor – bewusst: Als Frau ist es unterwegs nicht immer ganz einfach, eine geeignete Möglichkeit zu finden, wenn der Harndrang sich bemerkbar macht. Oder sagen wir es mit einem Augenzwinkern: wenn „Nummer 2“ ruft – für alle, die schon einmal auf Safari waren. 😉
Pilgern bedeutet eben nicht nur Sonnenaufgänge und spirituelle Erkenntnisse.
Es bedeutet auch Organisation, Improvisation und pragmatische Lösungen.
Am Ende zählt: Ich bin angekommen. In einem neuen Kanton. Mit vielen Sonnenstunden im Herzen. 🤍




























































































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