Pilgerbericht Rolle - Bogis-Bossey
- Elsbeth Kirchhofer
- vor 3 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
08.04.2026
Von Rolle aus führte mich der Weg weiter westwärts – stets begleitet vom Glitzern des Genfersee.
Über Bursinel, Dully und Gland ging es nach Prangins bis nach Nyon. Die Strecke war geprägt von Weinbergen, Seeufern, gepflegten Promenaden und immer wieder diesem weiten Blick über das Wasser. Und das Wetter? Von morgens bis abends sonnig – ein echter Bilderbuchtag.
Als meine Uhr bereits über 20 Kilometer anzeigte und es nach 16 Uhr war, traf ich eine pragmatische Entscheidung: Die zusätzlichen fünf Kilometer beziehungsweise die eine Stunde Fussweg bis Crans (Village) ersetzte ich durch den Bus. Manchmal bedeutet Pilgern auch, klug mit den eigenen Kräften zu haushalten.
Ab Crans ging es wieder zu Fuss weiter – über Céligny bis zu meiner Unterkunft in Bogis-Bossey. Und dort wartete ein ganz besonderes Highlight: das Château de Bossey.
Ein Zimmer-Upgrade bescherte mir eine herrliche Aussicht – mit freiem Blick auf den Mont Blanc. Dieser Moment am Fenster, das Licht der untergehenden Sonne, die Weite der Alpen – ein würdiger Abschluss dieser Etappe.
Ein Tag voller Sonne, weiter Landschaft und kluger Entscheidungen.
Und am Ende: ein Schloss, ein Ausblick, ein Gefühl von Dankbarkeit. 🤍

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