Pilgerbericht Morges - Rolle
- Elsbeth Kirchhofer
- vor 5 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
07.04.2026
Am Morgen verabschiedete ich mich von Morges und machte mich wieder auf den Weg – stets dem Genfersee entlang. Der See ist in diesen Tagen mein treuer Begleiter. Mal glitzernd, mal still, allerdings immer präsent.
Die erste Station war Saint-Prex – ein charmantes Städtchen mit engen Gassen und historischem Flair. Weiter ging es durch Buchillon und Allaman. Die Landschaft öffnete sich immer wieder, mit Blick auf das Wasser und die gegenüberliegenden Ufer.
Über Perroy führte mich der Weg schliesslich nach Rolle. Weinberge, Seeufer, kleine Häfen – diese Etappe hatte etwas Leichtes, fast Mediterranes. Das Gehen am Wasser entlang hat einen eigenen Rhythmus. Die Schritte werden gleichmässig, die Gedanken weit.
Das Wetter zeigte sich freundlich, mild und angenehm. Kein Kampf gegen Wind oder Regen – stattdessen ein Tag zum Geniessen.
Es sind diese See-Etappen, die den Jakobsweg in der Schweiz so besonders machen.
Wasser links, Weite im Herzen, Schritt für Schritt Richtung Westen. 🤍
Eine Unterkunft der anderen Art erwartete mich: Mme Breit, Grand rue
Leider hatte ich ein Update beim Handy und somit kein Zugriff mehr auf meine Fotos. Sobald es wieder geht, werden diese nachgeführt.

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