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Pilgerbericht Moudon - Montpreveyres

  • Elsbeth Kirchhofer
  • 4. Apr.
  • 1 Min. Lesezeit

04.04.2026 / gemäss Reiseführer 13.9km 3h 50min 358m hoch und 86m runter

Der Tag begann in Moudon bei leicht bewölktem Himmel.

Als ich der Broye entlang aus dem Ort hinausging, lag noch eine ruhige Morgenstimmung über dem Tal. In Bressonnaz überquerte ich nicht nur die Broye, sondern auch den kleinen Fluss Carrouge – zwei Übergänge, die fast sinnbildlich für diesen Weg stehen.

Der anschliessende Kretenweg nach Vucherens öffnete den Blick: In der Ferne zeigten sich die Freiburger Alpen, daneben das weitläufige Waldgebiet des Jorat. Weite. Horizont. Ein Moment zum Durchatmen.


Bis hierhin führte der Weg allerdings – wie so oft in den letzten Tagen – mehrheitlich der Strasse entlang. Funktional, allerdings weniger idyllisch.

Umso schöner war dann der Abschnitt von Mézières bis Montpreveyres: das wohl schönste Teilstück dieser Etappe. Waldwege, weicher Boden, Vogelstimmen – endlich dieses typische Pilgergefühl.


Nach dem bewölkten Start kam schon bald die Sonne – und sie blieb. Bis zum Sonnenuntergang begleitete mich warmes, goldenes Licht. Ein Geschenk.

Am Abend durfte ich gemeinsam mit drei weiteren Pilgern draussen essen. Gespräche, Lachen, dieses stille Verstehen unter Menschen, die denselben Weg gehen. Herrlich.


Und ja – auch heute blieb die Toilettenfrage eine kleine logistische Herausforderung. Pilgern hat eben viele Facetten. Manche sprechen wir aus, andere gehören einfach dazu. 😉


Ein Tag zwischen Asphalt und Wald, zwischen Weitblick und Gemeinschaft.


Und die Sonne blieb bis zum Schluss. 🤍

 
 
 

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