Pilgerbericht Freiburg - Autigny
- Elsbeth Kirchhofer
- 1. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
01.04.2026 / gemäss Reiseführer 16.6km 4h 35min 280m rauf und 186m runter
Der Tag begann in Freiburg bei wolkigem Himmel, der sich immer wieder von der Sonne durchbrechen liess. Kein Regen – perfekte Bedingungen für das Weitergehen.
Die Etappe führte mich zunächst nach Belle Croix. Dort, mitten im Wald, entstand eine besondere Begegnung: Ein älterer Herr bog ein paar Meter vor mir von links in den gleichen Waldweg wo ich ging. Plötzlich blieb er stehen, drehte sich um und wir führten ein lebhaftes Gespräch auf Französisch, Deutsch und Englisch, während wir zusammen ein paar Schritte gemeinsam gingen. Er erzählte von seinen eigenen Pilgererfahrungen – Geschichten aus längst vergangenen Reisen, die mich inspirierten und gleichzeitig zum Nachdenken brachten. Ein Moment, der zeigte, wie sehr Begegnungen unterwegs den Weg bereichern.
Weiter ging es nach St-Apolline mit der wunderschönen Brücke und der kleinen, charmanten Kapelle, die zum Innehalten einluden.
Dann führte mich der Weg über Posieux, Hauterive und Posat bis nach Autigny.
Statt der 16,6 Kilometer laut Reiseführer, zeigte meine Uhr am Ende knapp 20 Kilometer an. Die Strecke war abwechslungsreich, teils flach, teils sanft ansteigend, stets begleitet von Sonne und Wolken im Wechsel.
Die heutige Unterkunft ist ein kleines Highlight: Ein Vierbett-Zimmer – ganz für mich allein – und ein Schwimmbad. Nach der Ankunft gönnte ich mir eine Stunde Entspannung im Wasser. Perfekt, um die Beine zu lockern und den Tag nachklingen zu lassen.
Ein weiterer Tag auf dem Jakobsweg, der zeigt: Es sind nicht nur die Kilometer, die zählen, sondern die Begegnungen, die Stille und die kleinen Wohlfühlmomente unterwegs.








































































































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