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Pilgerbericht Faramans - Revel-Tourdan

  • Elsbeth Kirchhofer
  • 23. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

23.05.2026

Heute führte mich der Jakobsweg von Faramans über Bossieu, Pommier-de-Beaurepaire, Montseveroux und Saint-Barthélemy weiter bis nach Revel-Tourdan.

Der Tag begann in der Kirche von Faramans, bevor ich im kleinen Dorfladen noch Erdbeeren kaufte. Eine der besten Entscheidungen des Tages. 😊


Unterwegs ass ich sie nach und nach – perfekt bei den heutigen Temperaturen.


Denn heute war es richtig heiss.

Mit rund 17 Kilometern auf der Uhr war die Etappe zwar gut machbar, die Wärme machte das Gehen allerdings deutlich anstrengender. Immerhin verlief der Grossteil des Weges heute über Naturwege. Das tat Füssen und Knien gut, auch wenn längst nicht alle Abschnitte Schatten boten.

Was weiterhin auffällt:

Es gibt unterwegs nur wenige Sitzmöglichkeiten. Gerade an so heissen Tagen wäre ich manchmal froh um ein einfaches Bänkli im Schatten.

Und noch etwas beschäftigt mich unterwegs immer wieder:

Wenn ich bei Hitze viel trinken muss, muss ich zwangsläufig auch öfter pinkeln. Was für Männer oft unkompliziert ist, ist als Frau unterwegs nicht immer ganz so einfach. Besonders auf offenen Wegen ohne Wald oder geschützte Stellen wird selbst das manchmal zur kleinen Herausforderung des Tages.

Gegen 16 Uhr durfte ich schliesslich in meine Unterkunft in Revel-Tourdan einchecken.


Und ehrlich:

Es fühlte sich an wie eine kleine Oase.

Pool, Garten, ganz viele verschiedene Tiere und eine unglaublich entspannte Atmosphäre. Genau das, was ich nach einem heissen Pilgertag brauche.


Und dann das Essen…

Absolut fantastisch.


Fred ist Gastgeber durch und durch. Einer dieser Menschen, bei denen ich sofort spüre, dass sie mit Herz empfangen und bewirten.


Ein intensiver, heisser, und dennoch wunderschöner Pilgertag in Frankreich. 🤍

 
 
 

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