Pilgerbericht Autigny - Romont
- Elsbeth Kirchhofer
- 2. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
02.04.2026 / gemäss Reiseführer 10.9km 3h 25min 195m hoch und 179m runter
Von Autigny aus machte ich mich auf den Weg Richtung Chavannes-sous-Orsonnens. Der Himmel zeigte sich wechselhaft – sonnige Abschnitte wechselten sich mit dichten Wolkenfeldern ab. Zwischendurch blies ein sehr kühler Nordwind, der mich daran erinnerte, dass der Frühling noch nicht ganz angekommen ist.
Weiter führte mich die Etappe über Fuyens bis nach Romont, genauer gesagt nach La Longeraie. Unterwegs kam ich auch an La Fille-Dieu vorbei – ein Ort mit besonderer Ausstrahlung.
Was diese Etappe jedoch prägte: viel Strasse. Lange Abschnitte entlang asphaltierter Wege, weniger Naturpfade, weniger dieses typische „Pilgergefühl“. Das fand ich nicht so toll. Der Verkehr, das stetige Geradeaus – es forderte mental mehr als körperlich.
Dafür war ich bereits gegen 14.30 Uhr bei meiner Unterkunft in Chavannes-sous-Romont. Ein früher Feierabend auf dem Camino – auch das darf sein. Ich richtete mich ein, genoss eine Dusche und liess den Wind des Tages hinter mir.
Am späteren Nachmittag machte ich mich noch zu Fuss auf, um Romont zu erkunden. Ein sehr hübsches Städtchen – charmant, ruhig, mit historischem Flair. Die Gassen, die Aussicht, die Atmosphäre: ein schöner Kontrast zur eher strassenlastigen Etappe.
Nicht jeder Tag auf dem Jakobsweg ist spektakulär.
Manche sind nüchtern, geradeaus – und enden doch mit einem kleinen Highlight.
Und genau das macht diese Reise so echt. 🤍












































































































































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