top of page

Kein Weg ist lang mit einem Freund an der Seite

  • Elsbeth
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

31.08.2026

Manchmal liegt ein Brief im Briefkasten, der mehr auslöst als nur Freude.


Nach meiner Rückkehr aus Frankreich erreichte mich Post von der Stiftung visoparents.


Ganz oben auf dem Schreiben steht ein japanisches Sprichwort:


„Kein Weg ist lang mit einem Freund an der Seite.“


Ein Satz, der kaum besser zu meiner Pilgerreise und meinem Projekt „Schritt für Schritt beWEGen“ passen könnte.


Die Stiftung bedankt sich darin für die erneute Spende anlässlich meiner Pilgerreise und schreibt, dass ich damit auch anderen Familien freundschaftlich zur Seite stehe.


Diese Worte haben mich sehr berührt.


Denn genau darum geht es mir auf meinem Weg.


Meine Pilgerreise soll nicht nur aus zurückgelegten Kilometern bestehen. Jeder dieser Kilometer soll auch etwas für andere Familien beWEGen.


Auf meinem bisherigen Weg durfte ich erleben, wie viele Menschen diesen Gedanken mittragen. Menschen haben gespendet, meinen Flyer weitergegeben oder aufgehängt, von meinem Projekt erzählt und sich für die Geschichte dahinter interessiert.


Manche kannte ich schon lange.


Andere begegneten mir irgendwo auf dem Jakobsweg und verschwanden wenige Stunden später wieder aus meinem Leben.


Und trotzdem haben sie etwas hinterlassen.


Eine Begegnung. Ein Gespräch. Eine Geste. Eine Spende. Eine Erinnerung.


Neben dem Schreiben der Stiftung liegen auf dem Foto noch zwei weitere kleine Begleiter.


Ein Gebet für den Pilgerweg meines Lebens und ein kleiner Schutzengel mit den Worten:


„Ich schick Dir einen Engel, der Dich stets bewacht, der die Tränen trocknet und Dir Freude macht, der Dich innig liebt und wieder Hoffnung gibt.“


Beides wird mich auf meinem weiteren Weg begleiten.


Denn nun rückt der nächste grosse Abschnitt immer näher.


Noch eine Woche.


Am 7. September beginnt meine Reise Richtung Spanien. Einen Tag später werde ich wieder in Saint-Jean-Pied-de-Port sein – genau dort, wo meine Frankreich-Etappe im Juni geendet hat.


Und am 9. September heisst es wieder:


Rucksack auf den Rücken. Wanderstöcke in die Hände. Losgehen.


Vor mir liegt der nächste Abschnitt meines Jakobsweges – durch Spanien, über Santiago de Compostela bis ans Kap Finisterre.


Ich weiss noch nicht, welche Begegnungen, Herausforderungen und besonderen Momente dort auf mich warten.


Doch eines weiss ich:


Ich gehe auch diesen Weg nicht alleine.


Danke an die Stiftung visoparents für diese berührenden Worte.


Und danke an jeden einzelnen Menschen, der mein Projekt unterstützt, meinen Weg verfolgt, mitfiebert, weitererzählt, teilt oder spendet.


„Kein Weg ist lang mit einem Freund an der Seite.“


Schritt für Schritt beWEGen. 🤍


 
 
 

Kommentare


bottom of page