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Pilgerbericht / Les Sétoux - Montfaucon-en-Velay

  • Elsbeth Kirchhofer
  • 28. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

28.05.2016

Heute ging es kurz nach 8 Uhr los. Ich wollte mir bewusst Zeit nehmen für die heutige Etappe mit ihren rund 18 Kilometern und fast 500 Höhenmetern – verteilt auf mehrere Auf- und Abstiege.

Der erste kleine Weiler war L'Hermet, danach führte mich der Weg über den Bach des Chirates und weiter über den Bach Clavarine.

Es folgten der Weiler Coirolles sowie die Gehöfte La Flachère und Étiennety.

Anschliessend erreichte ich den Bach Saint-Julien, wo ich meine Mittagspause machte. Natürlich badete ich dabei auch meine Füsse – inzwischen fast ein tägliches Ritual, wenn sich die Gelegenheit ergibt. 😊

Danach wartete noch der vierte und letzte grössere Anstieg des Tages auf mich. Vorbei an einer Ruine ging es nochmals hinauf und über den Bach de Rillon weiter Richtung Ziel.

Die letzten Weiler des Tages waren Les Chomats und Les Suchers, bevor ich schliesslich Montfaucon-en-Velay erreichte.

Mein erster Weg führte direkt in die Apotheke. Dort entdeckte ich tatsächlich das Sport Massage Arnica Öl wieder – genau jenes Öl, das ganz am Anfang meiner Frankreichreise bei der Fussmassage verwendet wurde. Wer meine Blogs liest, weiss von was ich spreche. Natürlich musste ich es kaufen. 😊

Danach ging ich noch in einen kleinen Laden und kaufte Erdbeeren, Aprikosen und Nüsse als Wegproviant für die nächsten Tage.

Bevor ich zur Unterkunft ging, machte ich noch einen Halt bei der Chapelle Notre Dame mit ihren 12 flämischen Gemälden des Malers Abel Grimmer aus dem 16. Jahrhundert. Ein beeindruckender und ruhiger Ort mitten im Pilgeralltag.

Zum Schluss erreichte ich meine heutige Unterkunft: die Gîte d'étape Le Jardin Mirandou.

Ich bekam sogar ein Dreierzimmer ganz für mich alleine. Nach einer Dusche wusch ich zuerst meine Wäsche und langsam kehrte Ruhe ein.

Um 19 Uhr gab es Abendessen. Gedeckt war für neun Personen und ich war neugierig, wem ich heute Abend begegnen werde. Es war eine gemütliche Runde und neben mir sass eine Frau aus dem Wallis, wir konnten uns somit auf Schweizerdeutsch unterhalten. Ihr gegenüber sass ihr Mann. Alle anderen sind aus Frankreich, oder zumindest nur französisch sprechend. Das Essen war übrigens vorzüglich!


Und das Beste zum Schluss:

Meinen Waden geht es dank Zinksalbe und Tabletten bereits deutlich besser. 🤍


 
 
 

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